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Übersinn

Wir wandern einsam durch die halbe Welt

Und finden niemand, der uns mehr gefällt

Als wir uns selbst. In tiefsten Seelenräumen

Hallt wider es von eitlen Träumen.

 

Wir stehen staunend einst am Wegesrand:

Ein fremdes Wesen, gänzlich unbekannt,

Zieht magisch uns in seinen hohen Bann,

Der uns von uns befreien kann.

 

Der hohe Bann, der uns allhier begegnet,

Ist Übersinn, der seinesgleichen sucht

Und unser Staunen engelsgleichsam segnet.

Ein Narr, der seinen Träumen flucht!

 

© 2024 alexander hans gusovius

 

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