Gänzlich
- ahgusovius

- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Uns überwältigt des Bösen schiere Gewalt,
Den Glauben an den rettenden Spalt
Ließen wir gänzlich uns nehmen.
So leben wir bar keimender Träume inzwischen,
Unendlich fern von jeglichen frischen
Gefühlen und Theoremen.
Die Welt ist fugenlos dunkel vermauert,
Eine Höhle, in der man angsterfüllt kauert,
Das Ende beinah ersehnend.
Das nicht kommt, das Böse will gänzlich durchlitten sein.
Mag dennoch sein, uns erwarten einst Sonnenschein
Und Friede, uns wie Gaukelspiel wähnend.
Die Seelen sind für derlei zu matt, die Körper zu klamm,
Wir sind gänzlich gefangen in des Erzbösen Bann,
Verzweifelt, gelähmt, zutiefst desillusioniert.
Es fehlt uns an allem, an Traumwelt und Wärme,
An Rettungsgedanken in weitester Ferne.
Bald haben wir gänzlich kapituliert.
© 2026 Alexander Hans Gusovius
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