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Gedanken 2023, Woche 4

(1) Wir sollten uns den Kräften stellen, die an uns zerren. Oder wir werden zum Zerrbild.


(2) Der Blick in uns selbst gleicht dem Blick in einen zerbrochenen Spiegel. Erst die Zusammenschau der Facetten liefert das ganze Bild.


(3) Lebe dein Leben – nicht das der Lemuren.


(4) The Great Reset: Flagranter Seelendiebstahl.


(5) Mensch-Maschinen-Träume: Keine von Maschinen zu generierende Sprache kann auch nur annähernd so leistungsfähig sein wie die natürlichen Sprachen, die in weitaus höher entwickelten Systemen Anwendung finden und an der Nahtstelle zwischen Geist und Materie operieren. Aus vergleichbarem Grund wird künstliche Intelligenz niemals die menschliche Intelligenz einholen bzw. zufriedenstellend mit ihr interagieren können: Algorithmen von Algorithmen sind notwendig unterkomplex.


(6) Man kann Gott einholen, aber nicht überholen.


(7) Alles Leben, mithin die gesamte Natur inklusive des Menschen, ist ein vielgestaltiges, multidimensionales, selbstoptimierendes System. Punktuelle, läppische Eingriffe wie die Implantation von Chips oder mRNA-Einbringungen können es nicht aus der Bahn werfen, sind im Einzelfall aber hochgradig gefährlich.


(8) Über kurz oder lang siegt die Natur. Auch die menschliche.


(9) Hybris gebiert zwingend tragische Folgen, ist für sich genommen aber allenfalls tragikomisch. Man denke an Lauterbach, Scholz etc.


(10) Wer im Himmel einschläft, wacht in der Hölle auf.

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