top of page

Mineral

Edelstein funkelt wie komplexer Sinn.

Kristalle gleichen deklamierten Reimen.

Die Liebe zweifelt lange im Geheimen,

Doch gibt sich dem Gefunkel hin.

 

Die höchste Reinheit gründet im Gestein,

Dort, wo es dichtet, in den tiefsten Nächten,

Wo sich die Liebe paart mit dunklen Mächten.

Wer furchtsam ist, kehrt hier nicht ein.

 

Von so viel Dichtung ist der Berg fast leer!

Ein letztes Mineral wiegt sich in Träumen,

Die Liebe aber treibt in Seelenräumen

Durchs Tal – und findet sich nicht mehr.


© 2024 alexander hans gusovius

 

Wer einen Beitrag dazu leisten möchte, dass Gedichte auf dieser Seite zu lesen sind, kann das mit einer Spende via PayPal ganz unkompliziert tun: hier oben im Menu auf „Start“ klicken, leicht nach unten fahren und den roten Button aktivieren. Aber auch handfeste Spenden, wie die Pfarrer und Landärzte sie einst kannten, werden gern empfangen: in Gestalt von Zigarillos, Wurst, Käse, Schinken, geistigen Getränken o.ä.

 

32 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Dünkel

Verweht die Zeit! Zerstäubt in dünkelhaftem Wahn, Fahl uns entweichend, da zum tiefen Fallen Der Tage, Stunden und Minuten filigran Abermillionen Totenglöcklein hallen. Wie will der karge Rest von Zei

Gedanken 2024, KW 28

(1)  Der gegenwärtige, sinistre Versuch, sich die Welt untertan zu machen, ist weit gediehen. Ob er letztendlich Erfolg hat, hängt ganz wesentlich von der Beharrungskraft der gewachsenen, freiheitlich

Gedanken 2024, KW 27

(1)  Wenn Jesus von Nazareth wirklich gelebt und gewirkt hat (woran kein Zweifel besteht), dann hat ihn seine gesamte, tief in der Thora wurzelnde und sie weit öffnende, auf die ganze Welt hin transze

Comments


Beitrag: Blog2_Post
bottom of page