top of page

Selbsttäuscher

Sich die Seele gestalten,

Frei den Geist zu entfalten,

Ist nicht jedem gegeben.

 

Geziertes Sklavenleben

Ist etlicher Menschen Begehr,

Selten verlangt sie‘s nach mehr.

 

Fügsam sich einzuweben,

Das ist‘s, wonach sie streben.

Und ihrer sind die meisten.

 

Sie wollen mehr nicht leisten,

Der Preis der Freiheit ist hehr.

Die Mühe wiegt gar zu schwer:

 

Freisein heißt selber denken,

Frank die Geschicke sich lenken,

Sich selber setzen zur Wehr.

 

Das Läuten von Freiheitsglocken

Kann darum nur selten verlocken.

Sicherheit lockt weit eher.

 

Davon leben die Sklavenhalter,

Die elenden Freiheitsverwalter

Der Selbsttäuscher rings umher.


© 2024 alexander hans gusovius

 

Wer einen Beitrag dazu leisten möchte, dass Gedichte und Gedanken auf dieser Seite zu lesen sind, kann das mit einer Spende via PayPal ganz unkompliziert tun: hier oben im Menu auf „Start“ klicken, leicht nach unten fahren und den roten Button aktivieren. Aber auch handfeste Spenden, wie die Pfarrer und Landärzte sie einst kannten, werden gern empfangen: in Gestalt von Zigarillos, Wurst, Käse, Schinken, geistigen Getränken o.ä.

 


 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
Gänzlich

Uns überwältigt des Bösen schiere Gewalt, Den Glauben an den rettenden Spalt Ließen wir gänzlich uns nehmen.   So leben wir bar keimender Träume inzwischen, Unendlich fern von jeglichen frischen Gefüh

 
 
 
Persia, not Iran

Urquell der Weisheit, des Schönen, Bist nicht du, Hellas. Selber am Blütenkelch nipptest du, Ehe es hell in dir ward, Da selbst der funkelnde Wein, Und sogar Bier, das schäumende, Herstammen aus Persi

 
 
 
Saubermänner

Sie haben es geschafft, sind bestens situiert, Sie wohnen anspruchsvoll, sind vorzeigbar liiert, Familie, Hund und Job sind vollauf arriviert, In ihrem Umfeld hat fast jeder promoviert.   Doch ist nic

 
 
 

Kommentare


Beitrag: Blog2_Post
  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn

©2022 Einsichten/Aussichten. Erstellt mit Wix.com

bottom of page