top of page

Gedanken 2024, KW 19

Aktualisiert: 14. Mai 2024

 

 

(1)  Heidegger, ein veritabler Laubbläser unter den Philosophen: viel Lärm um Abgestorbenes, jede Menge künstlicher Wind.

 

(2)  Die Moderne hat ihr Gefühl von Gottverlassenheit nicht ohne schwerste Verluste ignoriert.

 

(3)  Um Erdölvorkommen rankt sich offenbar ebenfalls eine Märchenwelt. Nicht nur, dass sich leergepumpte Ölfelder nachzufüllen scheinen, sondern es gibt auch Hinweise darauf, dass Erdöl nicht fossilen Ursprungs sein könnte. 

 

(4)  So manche wissenschaftliche Gewissheit rührt daher, dass sie in den Rang von Glaubensartikeln erhoben ist und kaum jemand sie noch hinterfragt. Besonders anfällig für Glaubensverschiebungen sind wissenschaftliche Großmetaphern à la Urknall, Evolution usw.

 

(5)  Gott ist wirkender Logos, keine handelnde Person. Von Vater, Sohn und Heiligem Geist überzeugt letzterer mit der größten Plausibilität. Erstere beide sind Metaphern aus menschlicher Frühzeit.

 

(6)  Sich gegen die übelsten politischen Entwicklungen der Gegenwart entschieden zu positionieren, ist gewiss richtig. Sich irgendeiner politischen Seite zuzugesellen, eher nicht. Der Versuch, sich durch Parteizugehörigkeit zu artikulieren, muss scheitern.

 

(7)  Jegliches Verhängnis der Gegenwart ist aus denselben Quellen gespeist wie sein denkbares Gegenteil und unterliegt letztlich kollektiv-geistiger Verantwortung.

 

 

© 2024 alexander hans gusovius


Wer einen Beitrag dazu leisten möchte, dass solche und andere Texte auf dieser Seite zu lesen sind, kann das mit einer Spende via PayPal ganz unkompliziert tun: hier oben im Menu auf „Start“ klicken, leicht nach unten fahren und den roten Button aktivieren. Aber auch handfeste Spenden, wie Pfarrer und Landärzte sie einst kannten, werden gern entgegengenommen: in Gestalt von Zigarillos, Wurst, Käse, Schinken, geistigen Getränken o.ä.

 

 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
Gänzlich

Uns überwältigt des Bösen schiere Gewalt, Den Glauben an den rettenden Spalt Ließen wir gänzlich uns nehmen.   So leben wir bar keimender Träume inzwischen, Unendlich fern von jeglichen frischen Gefüh

 
 
 
Persia, not Iran

Urquell der Weisheit, des Schönen, Bist nicht du, Hellas. Selber am Blütenkelch nipptest du, Ehe es hell in dir ward, Da selbst der funkelnde Wein, Und sogar Bier, das schäumende, Herstammen aus Persi

 
 
 
Saubermänner

Sie haben es geschafft, sind bestens situiert, Sie wohnen anspruchsvoll, sind vorzeigbar liiert, Familie, Hund und Job sind vollauf arriviert, In ihrem Umfeld hat fast jeder promoviert.   Doch ist nic

 
 
 

Kommentare


Beitrag: Blog2_Post
  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn

©2022 Einsichten/Aussichten. Erstellt mit Wix.com

bottom of page