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Grund und Ziel

Der Lauf der Geschichte ist konzeptuell nicht zu hemmen, auch nicht zu gestalten. So vielfältig verschlungen sind die Fäden der Entwicklungen und so schwer erkennbar aus einem Grund herkommend, auf ein Ziel hin unterwegs, dass sich das Auge, als Teil der Entstehung zudem blind für sich selbst, darüber verwirrt. Und es vermag sich der zugehörige Geist nicht tief genug zu durchdringen, sich frei zu machen von seinen eigenen, schwerwiegenden Irrtümern, die ihn, luzide geschaut, immerhin in den Stand setzen könnten, den Lauf der Geschichte ungefähr zu erfassen. Um ihn substantiell zu verändern, müsste er erneut unvorstellbar über sich hinauswachsen und jenseits jeder gedanklichen Vorstellung auch die außerhalb seiner selbst liegenden Irrtümer innig zu verstehen beginnen: die dunkelsten inbegriffen. Kein gedankliches, kein moralisches Konzept ist zu derartiger Dichte befähigt. Es bedarf des Vertrauens in Grund und Ziel.

 
 
 

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